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Vernissage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 07. November 2017 um 18:05 Uhr

 Am Donnerstag, dem 16. November 2017, laden die Künstler unseres Gymnasiums zu einer Vernissage in die Schule ein.

Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr.

 
Einladung zum Informationselternabend PDF Drucken E-Mail

 

 

Sehr geehrte Eltern der Schüler der Jahrgangsstufe 4,

im Prozess der Entscheidungsfindung über die weitere schulische Laufbahn beim Übertritt von Klasse 4 zu Klasse 5 möchte ich Ihnen meine Hilfe und Unterstützung anbieten. Sollten Sie sich für den Bildungsgang an Gymnasien interessieren, lade ich Sie zu einer

Informationsveranstaltung am 28. November 2017 um 18:00 Uhr in die Aula

 

unserer Schule ein.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Otto
stellv. Schulleiter

 
Info-Material zur Anmeldung am Gymnasium PDF Drucken E-Mail

Wir möchten Ihnen bei der Entscheidung für eine künftige Schullaufbahn Ihres Kindes behilflich sein. Dazu finden Sie hier unseren aktuellen Flyer. Dieser hält die wichtigsten Informationen und Termine für Sie bereit.

Durch Klicken auf die Grafik öffnet sich der Flyer im pdf-Format in einem neuen Fenster.

 

 

Flyer für das Schuljahr 2017/18

 

 

 

 

 
Projekttag: Deutschland im Herbst – Episodenfilm regt zu Diskussionen an PDF Drucken E-Mail

von Ralf Schröter


„An einem bestimmten Punkt der Grausamkeit angekommen, ist es schon gleich, wer sie begangen hat: sie soll nur aufhören.“ - 8. April 1945, Frau Wilde, 5 Kinder


Mit diesem Zitat beginnt der Episodenfilm „Deutschland im Herbst“, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Heinrich-Böll-Gymnasiums im Rahmen des Geschichtsunterrichtes in der „Woche der Demokratie“ beschäftigten.


Vor gut 40 Jahren, am 5. September 1977, begann mit der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF) der „Deutsche Herbst“. In den Wochen danach stand die Bundesrepublik unter dem allgegenwärtigen Einfluss des Terrors, der mit der Entführung der Lufthansa- Maschine „Landshut“ eine völlig neue Dimension erreichte und im Suizid der in Stammheim inhaftierten RAF- Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan Carl Raspe endete.


Der Episodenfilm war unmittelbar im Anschluss an diese Ereignisse unter Mitwirkung von Heinrich Böll und acht namhaften deutschen Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder oder Volker Schlöndorff entstanden. Es war der erste deutsche Kinofilm, der sich in 16 Kapiteln unzensiert und unverstellt mit dem RAF- Terror auseinandersetzte. Der Film, der weder Chronik noch Analyse sein sollte, sondern vor allem ein Ausdruck erster Erschütterung und Ratlosigkeit war, sollte eine Gegenöffentlichkeit zu den zeitgenössischen Medien schaffen, mit denen keine offene Diskussion der gesellschaftlichen Lage möglich war.
Auch den Schülern am HBG sollte der Film als Diskussionsgrundlage von Problemfragen dienen, die von den Autoren des Films aufgeworfen wurden und heute noch eine unveränderte Aktualität und Relevanz besitzen. Denn auch das frühe 21. Jahrhundert ist geprägt vom Terrorismus. Kaum ein Monat vergeht ohne gewalttätige Anschläge und zahlreiche Todesopfer wie in Paris, Brüssel, Istanbul, Berlin, Manchester, London, Afghanistan, Nigeria oder zuletzt in Barcelona.


Und so diskutierten die Schüler, wie eine demokratische Gesellschaft dieser Herausforderung begegnen kann, ohne dabei ihre wichtigste Grundlage, die Würde des Menschen, zu vergessen. Die Frage, welche Reaktion auf die Bedrohung verhältnismäßig ist stand dabei ebenso im Fokus wie die Frage nach dem Umgang mit den Terroristen selbst. Im historischen Kontext warf der Film Fragen nach dem staatlichen Handeln der Regierung Schmidt oder den Todesumständen der Insassen in Stammheim auf, die bis heute die historische Forschung zu diesem Thema begleiten. Dazu gehörte ebenso die Beschäftigung mit der Darstellung der Beerdigung der Terroristen, die im Kontrast zum Staatsakt für den verstorbenen Schleyer den Rahmen des Filmes bildete. Auch die Frage nach dem Verlauf der gesellschaftlichen Debatte im Deutschland des Jahres 1977 wurde kontrovers besprochen. Wenn eine offene Diskussion in einer Gesellschaft nicht mehr möglich ist, handelt es sich dann noch um eine Demokratie oder lebt man schon in der Diktatur?


Inspiriert von der Episode, die von Heinrich Böll selbst geschrieben wurde, in der eine Fernsehaufführung des antiken Stücks „Antigone“ von Sophokles verboten wurde, diskutierten die Schüler u.a. die Rolle von Politik und Medien im Umgang mit dem Terror. Der Vorwurf der Zensur wurde in dieser Episode von Böll und Regisseur Schlöndorff geschickt verpackt und regte zum Nachdenken an. Wie deutlich muss man sich von Gewalt distanzieren, damit es glaubhaft wirkt? Wieviel Realität verträgt die Berichterstattung?


Böll wurde in den 1960er und 1970er Jahren nicht müde, den notwendigen gesellschaftlichen Diskurs über Terrorismus und den Umgang mit dieser Bedrohung einzufordern. Dabei setzte er sich kritisch mit der Rolle der Presse auseinander und sah sich oft mit ungerechtfertigten Vorwürfen aus konservativen Kreisen konfrontiert. Man nannte ihn einen geistigen Sympathisanten, einen intellektuellen Helfershelfer des Terrors – Anschuldigungen, unter denen Böll sehr zu leiden hatte.


Die Schüler kamen so mit einem anderen Böll in Kontakt, dem verletzlichen Autor, dem zu Unrecht gescholtenen Kritiker, der sich jedoch nicht zum Schweigen bringen ließ. Und so kann und soll dieser Episodenfilm auch Anregung für die Schüler sein, sich mit Bölls Werken „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ und „Fürsorgliche Belagerung“ zu beschäftigen, in denen der Nobelpreisträger die Verleumdungen gegen ihn im Rahmen der Gewaltdebatte der 1970er Jahre verarbeitet hat.


„‚An einem bestimmten Punkt der Grausamkeit angekommen, ist es schon gleich, wer sie begangen hat: sie soll nur aufhören.“


Mit dem Eingangszitat, nur ohne Quellenangabe, endet der Film und führt bei den Schülern zur Erkenntnis, dass Grausamkeiten und Gewalt nicht der Vergangenheit angehören. Und so wie der Deutsche Herbst in den Terrorakten der letzten Jahre Aktualität bekommen hat, so hat auch Bölls Forderung nach einer offenen gesellschaftlichen Debatte über den heutigen Umgang mit der Thematik weiterhin ihre Berechtigung.
 

 
Böllgymnasium verteidigt das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“ PDF Drucken E-Mail

Mit einem Galaempfang würdigte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen am 12. September das Engagement für die Förderung von interessierten Lernenden auf dem Gebiet der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz: „MINT“. Verliehen wurden auch die Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“.


Die Schulgemeinschaft des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld konnte sich bereits zum dritten Mal in Folge über die Auszeichnung freuen. 2011 gehörte das Gymnasium zu den ersten Thüringer Schulen, denen das Siegel verliehen wurde, das jeweils nach Ablauf von drei Jahren verteidigt werden muss.


Der Kriterienkatalog für die Auszeichnung umfasst umfangreiche Aktivitäten im MINT-Bereich. Mit dem Angebot an naturwissenschaftlichem Unterricht in Biologie, Chemie, Physik und Informatik bis zum Abitur sowie den Wahlpflichtbereichen Naturwissenschaft und Technik und Informatik gibt es dafür im Unterricht eine solide Basis. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Teilnahmen an Wettbewerben. Bei der Mathematikolympiade, der Thüringer Physikolympiade und beim Wettbewerb „Jugend forscht“ gehören Böllianer regelmäßig zu den Bestplatzierten. 2017 konnte sich eine Schülergruppe beim mathematischen Bolyai-Teamwettbewerb ganz vorn behaupten.


Auch für die Interessiertenförderung hat man ein offenes Ohr. Im vergangenen Schuljahr erlebten Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen eine anspruchsvolle Arbeitsgemeinschaft zu Themen aus der höheren Mathematik. AG-Leiter war ein ehemaliger Abiturient. Seit Jahren werden Böllianer als Stipendiaten der Stiftung Bildung für Thüringen gefördert. In diesem Schuljahr erhalten sieben Oberstufenschülerinnen und Schüler diese besondere Auszeichnung. Sie übernahmen mit Unterstützung von Klassenkameraden am 13. September die Ausgestaltung der Stationen des Böllgymnasiums beim Forschertag der Grundschule „Marco Polo“.


Das neu verliehene Siegel wird dem Böllgymnasium Ansporn sein, die erreichte MINT-Qualität zu erhalten und neue kreative Wege zu finden, um die Lust an naturwissenschaftlicher Tätigkeit zu wecken und zu fördern.
 

 
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