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Einige besondere Unterrichtsstunden am Heinrich-Böll-Gymnasium erlebten die Schülerinnen des sprachlichen Zweiges, die Klasse 9c, in den vergangenen Wochen.
Zu Gast war Frau Sara Riveros von der Deutschen Schule in San Felipe, einer Stadt nahe Santiago de Chile, der Hauptstadt dieses spektakulären südamerikanischen Landes.
Sie weilte einige Wochen in Rudolstadt, wo sie an der jungen AWO Gesamtschule ein Hospitationspraktikum absolvierte und in ihrer freien Zeit Bekanntschaft mit vielen Menschen und Orten Ostdeutschlands machte. Ihr Fazit war übrigens, dass die Menschen unserer Region im Allgemeinen den Chilenen im Allgemeinen ähnlicher seien als die Menschen in den alten Bundesländern was Herzlichkeit und Offenheit betrifft. Danke für dieses Kompliment!
Spanischlehrerin Frau Schramm konnte sie glücklicherweise für einige Spanischstunden ans HBG „entführen“.
Dort erfuhren die Schülerinnen sehr viel Interessantes über Frau Riveros´ Heimat. Großartige Landschaftsformen wie die Wüste Atacama oder einmalige Städte wie Valparaiso wurden von der erfahrenen/sympathischen Lehrerin mit der neuen Smartbord -Technik des Silencium-Raumes präsentiert.
Ausführlicher wurde auch ein berühmtes Lied der chilenischen Folkloresängerin Violeta Para vorgestellt, „Gracias a la vida“. Ein Text, der es in sich hat…
Nicht nur dabei wurde das Augenmerk natürlich auch auf die spanische Sprache gelenkt. Eine Menge an wichtigen Vokabeln, kleinere Übungen zur Grammatik sowie das Stellen von Fragen und ebenso das Beantworten derselben – von allem war etwas dabei.
Das macht Lust auf mehr, schließlich ist Spanisch die am meisten benutzte Sprache auf unserem Planeten neben Englisch und Chinesisch.
¡Gracias a Señora Riveros y hasta luego! Nos vemos otra vez (Wir sehen uns mal wieder) – das hoffen wir, wenn sich eventuell aus diesen Kontakten eine längere Beziehung zwischen den Schulen ergibt! |